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Nikotinshot

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Nikotinshot kaufen: der Booster, der deine Mischung auf Stärke bringt

Ein Nikotinshot ist das konzentrierteste Glied der Selbstmisch-Kette: 10 ml hochkonzentriertes Nikotin, meist 20 mg/ml, ohne Eigengeschmack und ohne Aroma. Damit gibst du deinem nikotinfreien Longfill genau den Nikotingehalt, den du willst.

In der Dampferszene ist der Nikotinshot inzwischen Standard, weil er das Problem löst, das jahrelang nervig war: Nicotine in Fertigliquids über 20 mg/ml darf in der EU nicht frei verkauft werden. Also werden nikotinfreie Longfills oder Aroma-Konzentrate mit einer passenden Flaschengröße angeboten, und du gibst den Shot selbst dazu. 60-ml-Flasche mit 50 ml nikotinfreiem Liquid plus 10 ml Nikotinshot ergibt 60 ml bei der gewünschten Stärke – der Rest ist Rechnen. Nikotinshots machen das selbst Bestimmen möglich, ohne Chemikalienkurs.

Shot oder Fertigliquid: die zwei Wege zur Nikotinstärke

Der Nikotinshot ist ein reines Nikotin-Konzentrat ohne Aroma – er wird in ein nikotinfreies Liquid gemischt, um die Stärke zu setzen. Ein fertiges Nikotinsalz-Liquid hat Aroma und Nikotin bereits fertig gemischt und ist direkt dampfbereit. Der Shot gibt dir Kontrolle über Stärke und Aromakombination; das Fertigliquid nimmt dir die Arbeit ab.

Theoretisch kannst du mehrere Nikotinshots nehmen, praktisch nur bis zu einem bestimmten Punkt. Zwei Shots auf 100 ml ergeben rund 6 mg/ml – das ist noch im normalen Bereich für Sub-Ohm. Mehr als das verschiebt das VG/PG-Verhältnis stark in Richtung PG und kann das Liquid für manche Geräte zu dünnflüssig machen. Wer regelmäßig auf 6 mg oder mehr setzt, sollte den Base-Anteil entsprechend anpassen.

PG- oder VG-basiert: was der Shot mit deinem Liquid macht

PG-basierte Shots sind dünnflüssig, geben mehr Throat-Hit und dominieren bei günstigen Standard-Shots. VG-basierte Shots sind dicker, weicher im Zug und erhalten das VG/PG-Verhältnis deines Longfills oder deiner Base besser – relevant, wenn du wirklich auf einem 70/30-VG/PG-Endprodukt bestehst. Für die meisten Sub-Ohm-Setups macht der Unterschied im Verhältnis nach einem 10-ml-Shot auf 50-ml-Liquid wenig spürbar aus.

Nikotingehalt 20 mg/ml (EU-Maximum) Maximale Stärke, die ohne verschärfte Auflagen im Handel erhältlich ist
Flaschengröße 10 ml Standard-Shot für 50-ml- und 60-ml-Longfill-Flaschen
Basis PG oder VG/PG PG-basiert = mehr Throat-Hit; VG-basiert = weicher, aber dicker
Eigengeschmack Neutral Kein Aroma – der Shot beeinflusst nur den Nikotingehalt, nicht das Profil
Endstärke bei 60-ml-Flasche ~3 mg/ml 10 ml Shot auf 50 ml nikotinfreies Liquid = 60 ml bei ca. 3 mg/ml
Nikotintyp Freebase oder Nikotinsalz Freebase = klassischer Throat-Hit; Nikotinsalz = sanfter, schneller Flash

Nikotinshot richtig einsetzen: Longfill-Kombination und Stärke berechnen

Die häufigste Anwendung für den Nikotinshot im Alltag ist das Longfill-Prinzip: Du kaufst ein nikotinfreies 50-ml-Liquid in einer 60-ml-Flasche, gibst einen 10-ml-Shot dazu, schüttelst durch und hast 60 ml fertiges Liquid bei rund 3 mg/ml Nikotin. Das funktioniert so gut, weil die Hersteller die Flaschengrößen aufeinander abgestimmt haben – kein Messen, kein Rechnen, einfach reinschütten. Für stärkere Ergebnisse kannst du zwei Shots in eine größere Batch einrechnen, aber dann musst du das Verhältnis manuell kalkulieren, damit Aroma-Anteil und Nikotin stimmen.

Beim selbst gemischten Liquid aus Base und Aroma-Konzentrat ist der Shot eine der drei Zutaten. Für 100 ml bei 3 mg/ml brauchst du 15 ml eines 20-mg-Shots. Für 6 mg verdoppelst du das auf 30 ml Shot – aber dann verschiebt sich das VG/PG-Verhältnis deutlich, weil du mehr PG-haltigen Shot reinbringst. Wer das sauber halten will, greift bei hohen Nikotinstärken zu einem VG/PG-balancierten Shot oder passt die Base-Wahl entsprechend an. Ein Online-Mischrechner nimmt dir das Kopfrechnen ab – und für wiederkehrende Rezepte lohnt sich die App auf dem Handy, damit Batch 10 genauso gut ist wie Batch 1.

Freebase oder Nikotinsalz: der Unterschied im Zug

Der Unterschied zwischen Freebase-Shot und Nikotinsalz-Shot ist Theorie – er verändert das Dampferlebnis spürbar. Klassisches Freebase-Nikotin (das, was in den meisten Fertigliquids steckt) gibt einen deutlichen Throat-Hit bei höheren Stärken. Das Nikotin flutet nicht ganz so schnell an, dafür spürst du den Zug im Hals unmittelbar. In Sub-Ohm-Setups ist Freebase ab 3 mg die übliche Wahl, weil die großen Dampfmengen sowieso für genug Wirkung sorgen und du nicht mehr als 6 mg brauchst, ohne zu kratzen.

Nikotinsalz-Shots dagegen – oft als Nic Salt Shot bezeichnet – binden das Nikotin an eine Säure (meist Benzoesäure), was die pulmonale Resorption stark beschleunigt: In 10 bis 20 Sekunden ist das Nikotin im Blut, ähnlich wie beim klassischen Zigarettenrauch. Das erklärt, warum Nic Salt bei Umsteigern so gut ankommt – der Körper bekommt das gewohnte Signal schnell, ohne hohe Stärken zu brauchen. Wer auf einem MTL-Pod-System mit engem Zug dampft, ist mit einem Nikotinsalz-Shot in der Regel besser bedient als mit Freebase. Das Kratzen bleibt aus, der Flash kommt trotzdem.

Lichtgeschützt, kühl und gut verschlossen hält sich ein Nikotinshot mehrere Monate. Nikotin oxidiert bei Licht und Wärme – erkennbar an einer Gelbfärbung bis hin zu Braun. Leicht gelblich ist noch okay, stark verfärbt bedeutet degradiertes Nikotin, was Geschmack und Wirkung mindert. Im Kühlschrank oder kühlen Keller gelagert bleibt ein Shot lange stabil.

Der Nikotinshot ist das flexibelste Element deines Selbstmisch-Setups: Du kannst ihn weglassen für 0 mg, einen nehmen für ~3 mg oder mehr Shots in größere Batches rechnen für höhere Stärken. Die Kontrolle liegt bei dir.

Nikotinshot: Stärke, Typ und Lagerung

Was ist ein Nikotinshot und wie funktioniert er?

Ein Nikotinshot ist ein reines Nikotin-Konzentrat ohne Aroma – 10 ml, meist 20 mg/ml (das EU-Maximum im freien Handel). Er wird in ein nikotinfreies Liquid gemischt, um die Stärke zu setzen. 10 ml Shot auf 50 ml Liquid in einer 60-ml-Flasche ergeben rund 3 mg/ml.

Kann ich mehrere Nikotinshots gleichzeitig verwenden?

Praktisch bis zu einem bestimmten Punkt: Zwei Shots auf 100 ml ergeben rund 6 mg/ml – noch im normalen Bereich für Sub-Ohm. Mehr verschiebt das VG/PG-Verhältnis stark Richtung PG und kann das Liquid für manche Geräte zu dünnflüssig machen. Bei hohen Stärken den Base-Anteil entsprechend anpassen.

PG- oder VG-basierter Shot – was ist der Unterschied?

PG-basierte Shots sind dünnflüssig, geben mehr Throat-Hit und sind der Standard. VG-basierte Shots sind dicker und weicher im Zug – sie erhalten das VG/PG-Verhältnis deines Longfills oder deiner Base besser. Für die meisten Sub-Ohm-Setups macht der Unterschied nach einem Shot auf 50 ml wenig spürbar aus.

Wie lagere ich Nikotinshots?

Lichtgeschützt, kühl und gut verschlossen hält sich ein Nikotinshot mehrere Monate. Nikotin oxidiert bei Licht und Wärme – erkennbar an einer Gelbfärbung bis Braun. Leicht gelblich ist noch okay, stark verfärbt bedeutet degradiertes Nikotin. Im Kühlschrank oder kühlen Keller bleibt ein Shot lange stabil.

Was ist der Unterschied zwischen Freebase und Nikotinsalz?

Freebase ist der klassische Nikotintyp mit dem bekannten Throat-Hit. Nikotinsalz wirkt sanfter im Zug und kommt schneller an – typisch für Pod-Systeme. Welcher Typ in deinem Setup zählt, hängt vom Gerät und deinem Zugverhalten ab; die Angabe steht am Shot.